„Die Verbundenheit mit irgendwelchen Wurzeln ist für mich etwas völlig Abstraktes“, hat Concha Buika in einem Interview gesagt. Es sei dahingestellt, ob diese Aussage auf die Sängerin zutrifft oder nur eine Schutzbehauptung ist. Tatsache ist jedoch, dass Buika zurzeit in Spanien als Erneuerin des Flamenco und dessen kleiner Schwester, der Copla, gehandelt wird.
1972 als Tochter afrikanischer Eltern auf der Balearen-Insel Mallorca geboren, begann sie dort als Jugendliche in den Bars und Hotels zu singen, bevor sie in London mit der dortigen House-Szene in Kontakt kam und später im amerikanischen Glücksspiel-Eldorado Las Vegas als Tina-Turner-Double auftrat. Nach ihrer Rückkehr nach Spanien begann Buika dann, die Erfahrungen während ihres Vagabundenlebens musikalisch zu verarbeiten. Anfangs noch zögerlich und suchend hat sie mittlerweile ihren Weg gefunden: im „Anything Goes“.
Der Flamenco ist zwar unüberhörbar die Basis ihrer Musik. Doch das, was sie darauf aufbaut, gibt sich stilistisch vielgestaltig: atmosphärischer Jazz und leichtgängiger Pop, die traditionelle Musik ihrer afrikanischen Eltern, intensiver Soul und leidenschaftlicher Funk gepaart mit Spuren elektronischer Dancefloor-Sounds. Brüche geben ihren Songs erst Form, Sinn und Gehalt, die Erkenntnis, keine musikkulturellen Wurzeln zu haben, prägt ihr Songbook.
Ihr Konzert bei der MusikTriennale Köln 2010 ist ihr erstes in Deutschland überhaupt!
Leider ist Buika erkrankt und muss ihre aktuellen Tournee-Termine absagen. Damit fällt auch das Konzert im Rahmen der MusikTriennale Köln aus.
Ihre Konzertkarten können Sie innerhalb von zwei Wochen dort zurückgeben, wo Sie sie erworben haben.
€
25,–
€ 25,– Chorempore (Z)