Mike Reed (© Jen Reel) Mike Reed's People, Places & Things (© Istvan Kobor) Julian Priester (zusammen mit Mike Reed's People, Places & Things)
Mike Reed (© Jen Reel)

MusikTriennale Köln

Jazzhistorisch ist Chicago vor allem durch die »Association For The Advancement Of Creative Musicians« (AACM) bedeutend. Dass die »Windy City» am Michigansee schon zuvor maßgeblich zu der Entwicklung des Modern Jazz beigetragen hat, das macht der Komponist und aktuelle Vize- Präsident des AACM, Mike Reed, mit People, Places & Things deutlich. Dieser Vierer erinnert mit seiner Improvisationsmusik an einen spezifisch Chicagoer Post-Bop, wie er in den 1950er Jahren beispielsweise von Frank Strozier und auch Sun Ra gespielt wurde. Doch die Truppe ist nicht nur retrospektiv. Vielmehr wird der leichtgängige, lockerswingende »Chicago«-Bop mit einer zeitgenössischen Spielhaltung präsentiert, in der die Expressivität des US-Free-Jazz ebenso Platz findet wie notierte Avantgarde.

Mike Reed's People, Places & Things
    Greg Ward as
    Tim Haldeman ts
    Jeb Bishop tb
    Jason Roebke b
    Mike Reed dr

special guest:
Art Hoyle tp
Ari Brown ts
Julian Priester tb

Im Radio: Do, 29. April 2010, ab 20:05, WDR 3 Konzert




Preise

€ 15,–  10,–