Hendrickje van Kerckhove (© Arien) Wössner Erntedank Ensemble Unterreitfelder Dreigesang Camerata Salzburg (© Andreas Hechenberger) Peter Hirsch (© Adrienne Meister)
Hendrickje van Kerckhove (© Arien)

MusikTriennale Köln

Schubert und Mahler in der Bearbeitung durch zwei Schönberg- Schüler. Kammermusikalische Verdichtung und orchestrale Weitung, beides mit dem Ziel einer Konzentration des musikalischen Materials auf sein Wiener Lokalkolorit. Erwin Steins Ensembleversion von Mahlers 4. Sinfonie, 1921 aus aufführungspraktischen Zwängen entstanden, klingt keineswegs ausgedünnt, schärft vielmehr polyphone Konturen und öffnet die Durchsicht auf die ironischen Untertöne des Werks. Auch Anton Webern suchte bei der Instrumentierung von Schuberts erst 1931 wiederentdeckten Deutschen Tänzen nach der »möglichsten Klarlegung des Gedankens und Zusammenhangs« und stieß dabei in den Klavierpartituren auf »liebe, zarte, schöne Gedanken«.

Hendrickje van Kerckhove Sopran

Wössner Erntedank-Ensemble
    Stefanie Unterberger Hackbrett
    Elisabeth Genghammer Zither
    Josef Linhuber Gitarre
    Benedikt Landenhammer Kontrabass
    Sigrid Meier Harfe
    Otto Dufter Gitarre und Diatonische Harmonika, Leitung


Unterreitfelder Dreigesang
    Brigitte Edtmayer Sopran
    Elisabeth Huber Alt
    Martina Dufter Sopran


Camerata Salzburg
Peter Hirsch Dirigent

Franz Schubert / Anton Webern
Deutsche Tänze vom Oktober 1824, D 820

Instrumentale Volksmusik aus Unterwössen (Bayern) und Dreigesang

Pause

Gustav Mahler / Erwin Stein
Sinfonie Nr. 4 G-Dur Sopransolo im 4. Satz nach Worten aus "Des Knaben Wunderhorn"
Bearbeitung für Kammerensemble

Im Radio: live, WDR 3 Konzert




Preise

€ 15,–  10,–