Domkantorei Köln (© Volker Strüh) Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln (© Horst Schmeck) Winfried Krane
Domkantorei Köln (© Volker Strüh)

MusikTriennale Köln

Hanns Eisler, österreichischer Staatsbürger jüdischer Abstammung, Schönberg-Schüler und Agitprop-Pionier. Ein Künstler von außergewöhnlichem Witz, Talent und Intellekt, vor dem Nazi- Terror in die USA emigriert, dort 1948 vor dem gefürchteten McCarthy-Tribunal wegen „unamerikanischer Umtriebe“ ausgewiesen. Avantgardist und Klassenkämpfer, Komponist von Arbeiterliedern und Hollywood- Soundtracks, von Zwölftonmusik und DDR-Hymne. Von der Ost- Berliner Kulturbürokratie schikaniert, vom Westen ignoriert. All die divergierenden Stile und Genres seines Musikerlebens, dazu die persönlichen und globalen Turbulenzen eines halben Jahrhunderts bringt Eisler zu einer überwältigenden musikalischen Synthese: eine Deutsche Sinfonie.

Katrin Stösel Sopran
Mechthild Georg Mezzosopran
Bernd Valentin Bariton
Hans Griepentrog Bass
Pia Schwarz Sprecher
Marcel Buckan Sprecher

Domkantorei Köln

Orchester der Hochschule für Musik und Tanz Köln
Michael Luig Leitung

Hanns Eisler
Deutsche Sinfonie (1930-58)
für Soli, gemischten Chor und Orchester

WDR 3 Mitschnitt
Sendetermin wird später bekannt gegeben




Preise

€ 10,–  7,–