Thomas Adés (© David Thompson) Chamber Orchestra of Europe (© Richard Haughton) Anthony Marwood Rolf Hind (© Mykel Nicolaou)
Thomas Adés (© David Thompson)

MusikTriennale Köln

Ein Dirigat in eigener Sache. Seit Thomas Adès 1990 noch nicht 20-jährig sein Opus 1 verfasste, hat er sich als eine der profiliertesten Stimmen der zeitgenössischen Musik etabliert. Das Royal Opera House beauftragte ihn mit der Vertonung von Shakespeares „The Tempest“, womit sich das Talent selbstbewusst dem Vergleich mit Purcell und Beethoven stellt. Seine Musik wahrt auch in komplexem musikalischem Material spielerische Leichtigkeit. Das gilt für „Concentric Paths“, ein virtuoses Violinkonzert, und ebenso für „In Seven Days“, eine halbstündige Variationenfolge auf die Schöpfungsgeschichte. Ein Klangmaler erster Güte, von klassischem Zuschnitt und unprätentiös zeitgemäßem Vokabular.

Anthony Marwood Violine
Rolf Hind Klavier

Chamber Orchestra of Europe
Thomas Adès Dirigent

Thomas Adès
The Tempest op. 22a (2004)
Oper in drei Akten. Text von Meredith Oakes nach William Shakespeare

Jean Sibelius
Stormen (Der Sturm) Suite Nr. 2 op. 109 (1925)

Thomas Adès
Concentric Paths op. 23 (2005)
Konzert für Violine und Kammerorchester

Pause

Thomas Adès
In Seven Days (2008)
Konzert für Klavier mit einer Video-Installation von Tal Rosner

TV-Mitschnitt
Sendung: So, 25.07.2010, 11:00 Uhr WDR Fernsehen
Im Radio: Mi, 2. Juni 2010, 20:05, WDR 3 Konzert



19:00 Uhr, Konzertsaal : Einführung zum Thema "Konzert, Film und Fernsehen". T. Rosner, H. Rossacher, L. Langevoort:



Preise

€ 10,–  19,–  27,–  38,–  42,–  48,– 
€ 32,– Chorempore (Z)