Ein Dirigat in eigener Sache. Seit Thomas Adès 1990 noch nicht 20-jährig sein Opus 1 verfasste, hat er sich als eine der profiliertesten Stimmen der zeitgenössischen Musik etabliert. Das Royal Opera House beauftragte ihn mit der Vertonung von Shakespeares „The Tempest“, womit sich das Talent selbstbewusst dem Vergleich mit Purcell und Beethoven stellt. Seine Musik wahrt auch in komplexem musikalischem Material spielerische Leichtigkeit. Das gilt für „Concentric Paths“, ein virtuoses Violinkonzert, und ebenso für „In Seven Days“, eine halbstündige Variationenfolge auf die Schöpfungsgeschichte. Ein Klangmaler erster Güte, von klassischem Zuschnitt und unprätentiös zeitgemäßem Vokabular.
Anthony Marwood ViolineTV-Mitschnitt
Sendung: So, 25.07.2010, 11:00 Uhr WDR Fernsehen
Im Radio: Mi, 2. Juni 2010, 20:05, WDR 3 Konzert
19:00 Uhr, Konzertsaal : Einführung zum Thema "Konzert, Film und Fernsehen". T. Rosner, H. Rossacher, L. Langevoort:
€
10,–
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38,–
42,–
48,–
€ 32,– Chorempore (Z)