Daniele Gatti (© Klaus Rudolph) Wiener Philharmoniker (© Wiener Philharmonie)
Daniele Gatti (© Klaus Rudolph)

MusikTriennale Köln

Wo ist ein Klang beheimatet? Im Ohr, das ihn aufnimmt, oder im Instrument, das ihn ins Leben ruft? Beim Publikum oder beim Interpreten? Für Mahlers 5. Sinfonie ergeben sich viele Antworten. Da ist Viscontis „Tod in Venedig“, der das Adagietto populärer machte als jede Platteneinspielung. Da wäre auch Köln, der Ort der Uraufführung. Und natürlich Wien, Wohn- und Wirkstätte des Komponisten. Oder sind es die Wiener Philharmoniker, die jedem Klang ein so behagliches Zuhause bieten? In Mahlers Stil mischen sich Kindheitserinnerungen an Militärkapellen und böhmische Volksmusik mit Klangspuren aus jüdischer Kultur, deutsche Romantik mit Impressionen chinesischer Lyrik. Multikulturell, ja. Aber heimatlos?

Wiener Philharmoniker
Daniele Gatti Dirigent

Johannes Brahms
Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81 (1880)

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 5 cis-Moll (1901-1902)

Keine Pause | Ende ca. 21:40
Im Radio: live, WDR 3 Konzert
TV-Mitschnitt: So, 11.07.2010, 11:00 Uhr WDR Fernsehen



Dieses Konzert wird ermöglicht durch Architekturbüro HP Kottmair und Der Grüne Punkt - Duales System Deutschland GmbH.


Preise

€ 10,–  42,–  72,–  105,–  126,–  147,– 
€ 90,– Chorempore (Z)