- Mi 12.05.2010 19:00
- KOMED-Saal
- Neue Musik
MusikTriennale Köln
HELIX ensemble: Chen, Gubaidulina, Mamlok, Odeh-Tamimi
Das HELIX Ensemble macht sich die mathematische Form seines Namens – eine Kurve, die sich in konstanter Aufwärtsbewegung um die Oberfläche eines Zylinders windet – zum Programm: die Orientierung gebende musikhistorische Mitte des Ensembles ist Anton Weberns Quintettfassung von Arnold Schönbergs Kammersymphonie op. 9. Um dieses Schlüsselwerk der Musik des 20. Jahrhunderts entwickelt sich das Repertoire des HELIX Ensembles. Es entstanden und entstehen in fester Quintettbesetzung und kontinuierlicher Zusammenarbeit immer weitere Quintette, die immer in klarem Bezug zu Schönbergs Werk stehen, in denen aber das Ensemble stets unterschiedliche kompositorische Ebenen erreicht, sein Programm also – ergänzt durch kleiner besetzte Werke – in ständigem Fortschritt weiterentwickelt. In dieser programmatischen Verwurzelung auf einen musikhistorischen Ursprung der eigenen Kompositionen erfährt das HELIX Ensemble eine beständige Herausforderung, aus der die Konzentration auf das ästhetische Potenzial der Werke im dynamischen Prozess der Interpretation entsteht.
HELIX ensemble: Chen, Gubaidulina, Mamlok, Odeh-Tamimi