- Mo 26.04.2010 20:00
- Kölner Philharmonie
- Neue Musik
- Kammermusik (einschl. Klavierabende)
MusikTriennale Köln
S. Zempléni, D. Várjon, Keller Quartett: Bartók, Beethoven, Enescu, Ligeti
Dem 1987 gegründeten Keller Quartett gelang bereits früh der internationale Durchbruch, als es sowohl beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Evian, als auch beim Premio Paolo Borciani den jeweils ersten Preis, sowie die jeweiligen Sonderpreise gewann. Trotz des abgeschlossenen Solistenstudiums eines jeden Ensemble-Mitglieds steht die Arbeit im Quartett im Vordergrund. Ihre ehemaligen Professoren Sándor Devich, András Mihály und György Kurtág, der auch für das Ensemble komponiert, zählen bis heute zu deren Mentoren. Bei der musikalischen Arbeit des Keller Quartetts steht vor allem die Begegnung mit Musikern und Komponisten aller Richtungen, die Neugier nach unbekannten Werken und neuen Programmformen mit ungewöhnlichen Verbindungen zwischem Altem und Neuem im Vordergrund. Auf der Suche nach neuen Programmstrukturen entstand beispielsweise in Zusammenarbeit mit György Kurtág das Bach-Kurtág-Programm, in welchem Teile von Bachs „Kunst der Fuge“ mit Werken Kurtágs verflochten sind, und die Komposition „Zwiegespräch“ für Streichquartett und Synthesizer, ebenfalls von Kurtág. Das Keller Quartett gestaltet häufig Programme internationaler Kammermusik-Wochenenden und Kurzfestivals, zu denen es regelmäßig seine musikalischen Partner, darunter Miklós Perényi, Alexej Lubimov und Ewa Kupiec, einlädt. Bei ECM, Erato und EuroArts ist mittlerweile eine viel gelobte Disko- und Videographie erschienen.
S. Zempléni, D. Várjon, Keller Quartett: Bartók, Beethoven, Enescu, Ligeti