Claudia Barainsky (© Monika Rittershaus)
Claudia Barainsky (© Monika Rittershaus)

Claudia Barainsky

Die Sopranistin Claudia Barainsky studierte Gesang an der Hochschule der Künste in Berlin bei Ingrid Figur, Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann. 1994 gab sie mit der Titelpartie in Reimanns „Melusine“ ihr Debüt an der Sächsischen Staatsoper Dresden, dem sich eine erfolgreiche internationale Karriere anschloss: Sie gastierte an diversen Opernhäusern in Amsterdam, Avignon, Berlin, Brüssel, Dresden, Hamburg, Köln, München und Tokio. 1998 trat sie erstmals bei den Bayreuther Festspielen auf. Claudia Barainsky gestaltete viele bekannte Titelpartien, etwa in Reinhard Keisers „Die römische Unruhe oder die edelmütige Octavia“, oder Alban Bergs „Lulu“. Besonders hervorzuheben ist aber ihre Interpretation der Marie in Bernd Alois Zimmermanns Oper „Die Soldaten“, die unter anderem im Rahmen eines Gastspiels der RuhrTriennale im Lincoln Centre in New York zur Aufführung kam. Die auf DVD veröffentlichte Produktion wurde 2007 in die Bestenliste der Deutschen Schallplattenkritik aufgenommen.

Claudia Barainsky pflegt in vielen Solo-Auftritten den Konzert- und Liedgesang. Mozarts Konzertarien etwa oder die großen Orchesterlieder des Repertoires stehen ebenso auf ihrem Programm wie zeitgenössische Werke, die Komponisten wie beispielsweise Aribert Reimann immer wieder auch speziell für sie komponieren. Ihre musikalischen Partner sind international angesehene Orchester und Dirigenten, und auch bei renommierten internationalen Festivals ist sie stets gern gesehener Gast.

 

Veranstaltungen mit Claudia Barainsky

MusikTriennale Köln
  • Fr 30.04.2010 20:00
  • Kölner Philharmonie
  • Sinfonische Musik
  • Neue Musik

MusikTriennale Köln

C. Barainsky, N. Oettermann, WDR Sinfonieorchester Köln, E. Pomàrico: Andre, Hartmann, Nono